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Von Natur aus anders

Von Natur aus anders: Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Natur und Kultur

1. Die Macht der Stereotypen
«Baby Sexing» – Stereotypen – Androgynie – Die Studie von Maccoby und Jacklin – Feinschlägige Nuancen – Methodische Probleme

2. Der Wunsch nach Veränderung
Sozialisierte Geschlechtsunterschiede – Kinderläden – Tausendjährige Sozialisation? – Geschlecht als Morphologie – Geschlecht als Inszenierung – Repressive Korrektheit

3. Die missverstandene Biologie
Angst der Regie vor dem Autor – Missverständnisse – Überlappende Verteilungen – Gefahren der Gleichbehandlung – Natur und Freiheit – Biologie und Moral

1. Teil: Theorien und ihre Beweiskraft

4. Freud und die Folgen
Ödipus- und Kastrationskomplex – Elektrakomplex? – Kritische Anmerkungen – Bindung ist nicht gleich Sexualität – Feministische Alternativen

5. Dressur und Nachahmung
Theorie der geschlechtstypischen Verstärkung – Erziehungspraxis der Eltern – Erziehungspraxis im Kindergarten – Erziehung durch Gleichaltrige – Zwischenbilanz – Annahmen über die «Natur» der Geschlechter – Bezugssysteme – «Baby-x-Studien» – Die Rolle der Nachahmung – Kriterien für die Modellwahl – Befunde zur Nachahmung von geschlechtstypischem Verhalten

6. Kohlbergs Alternative
Invariante Stufen der Entwicklung – Zum Begriff «Identität» – Zuordnung des Geschlechts – Geschlechtspermanenz – Geschlechtskonsistenz – Wirklichkeit und Schein – Invarianz – Entwicklungsfolge

7. Stereotypen und Geschlechtsrollenverhalten
Die ersten Geschlechtsstereotypen – Abwertung und Aufwertung – Stereotypen sind hartnäckig – Die Geschlechtsschema-Theorie – Was und womit Kinder am liebsten spielen – Angebot von Spielsachen – Spielsachen im Kulturvergleich

8. Präferenzen
Welcher Elternteil wird bevorzugt? – Väterlicher und mütterlicher Spielstil – Mädchen und Buben wollen nichts voneinander wissen – Kompatibilität der Verhaltensstile – Kompatibilität der Bewegungsweise – Konfliktlösungsstrategien – Kohlbergs Theorie überprüft – Kinder provozieren Verhalten – Frühe Geschlechtsunterschiede – Interaktive Erziehungshaltung

2. Teil: Biologische Begründungen und ihre Evidenz

9. Die Evolution der Geschlechtsunterschiede
Was heißt «biologisch»? – Ultimate und proximate Ursachen – Warum zwei Eltern? – Warum zwei Geschlechter? – Parentale Investition – Qualitative und quantitative Fortpflanzungsstrategie – Fisher's rule – Werbung und Wahl – Konkurrenz – Ritualisierung – Risikobereitschaft – Misserfolgstoleranz – Männliche Fürsorgebereitschaft – Werbungsstrategien

10. Weibliche Strategien
Schluss vom Tier auf den Menschen? – Scheinbar widersprüchliche Befunde – Thesen zur weiblichen Ausstattung – Weibliche Aggressivität – Weibliche Rangordnung – Weibliche Abwanderung – Weibliche Promiskuität – Weibchen verführen Weibchen – Ranghöhe und Reproduktionserfolg bei Weibchen – Eifersucht und Treue

11. Geschlechtstypische Verhaltensdispositionen beim Menschen
Menschliches Verhalten unter ultimater Perspektive – Kontinuität und Universalität – Eheformen beim Menschen – Kriterien für die Partnerwahl – Weibliche Präferenzen – Menschliche Phylogenese – Sammlerinnen – Mütterliche Fürsorglichkeit – Jäger und Krieger – Vorgabe für Geschlechtsrollen

12. Geschlechtsrollen im Kulturvergleich
Die Universalität und ihre Ausnahmen – Geschlechtsrollen – Margaret Mead und der Kulturrelativismus – Kritik und Revision – Das Grundgeschlecht des Menschen – Das Matriarchat – «Herrschaft» oder «Anfang»? – Matrilinearität – «Geschlechts-egalitäre» Kulturen

13. Frauen im Kibbuz
Die Frauen vom Joch der Kinderaufzucht befreien – Frauen revoltieren – «Präkulturelle Determinanten» – Nicht-sexistische Erziehung im Kinderhaus

14. Die Entstehung von Mann und Frau
Von der Phylogenese zur Ontogenese – Drei Umweltwirkungen – Genetisches Geschlecht – Gonadales Geschlecht – Äußeres morphologisches Geschlecht und Hormonsteuerung – Ge-schlechtsspezifische Determinierung von Verhaltensdispositionen – Weiblicher Pseudohermaphroditismus – Androgene versus Sozialisation – Kompensatorische Aktivierung? – Konfliktbewältigung bei foetaler Androgenisierung – Spielzeugpräferenz und pränatale Hormone – Feminisierende und demaskulinisierende Effekte – Pränatale Hormonwirkung bei normaler Fötalentwicklung – Digit Ratio

15. Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung
Geschlechtsidentität bei Anomalien – Transsexualismus – Ein drittes Geschlecht? – Das Problem der sexuellen Orientierung – Sissy Boy Syndrom – Erziehung oder pränatale Hormone? – Ein Gen für Homosexualität? – Weibliche Homosexualität

16. Pubertätsentwicklung
Postnatale Hormonwirkungen – Pubertät – Primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale – Geschlechtsdimorphismus

3. Teil: Interaktion biologischer und soziokultureller Faktoren

17. Männer und Frauen denken anders
Intelligenztests – Was sind visuell-räumliche Fähigkeiten? – Die Vielfalt verbaler Fähigkeiten – Wie lassen sich die Vorteile in den kognitiven Bereichen erklären? – Lateralisierung – Der Einfluss der Androgene – Wozu sind Geschlechtsunterschiede in den räumlichen und verbalen Leistungen gut? – Wieweit sind die räumlichen und verbalen Unterschiede sozialisiert?

18. Mathematik, eine Domäne der Männer?
Ein aufschlussreiches Experiment – Ursachen – Linkshändig, kurzsichtig und allergisch – Was ist mathematisches Denken? – Zwei komplementäre Denkstile – Funktionale Denker und prädikative Denkerinnen – Die Lust, Probleme zu lösen

19. Versuche zur Angleichung
Missverhältnis bei der Fächerwahl – Polarisierung – Das Experiment Koedukation – Warum hat die Koedukation nichts genützt? – Verschärfung der Geschlechtsrollendifferenz

20. Selbstvertrauen
Überschätzung und Unterschätzung – Furcht vor Erfolg – Die Erklärung von Erfolg und Misserfolg – Lob und Tadel in der Familie – Alternative Erklärung – Lob und Tadel in der Schule

21. Geborgenheit und Neugier
Vertrautheit und Sicherheit – Unbekanntheit und Erregung – Die Bedeutung von Bindung und Erkundung bei Kleinkindern – Sicherheits- und Erregungsmanagement bei Zweijährigen – Faszination durch unbekannte Objekte – Die Raumfähre – Risiko-bereitschaft – Auffallen um jeden Preis – Das Licht unter dem Scheffel

22. Macht und Geltung
Aggression – Geschlechtsunterschiede in der Aggression beim Menschen – Reaktive und assertive Aggression – Toughness rating – Aufmerksamkeitsstruktur – Sind Mädchen weniger an Rangauseinandersetzungen interessiert? – Rangverhalten bei Jungen – Rangverhalten bei Mädchen – Dominanz- und Geltungshierarchie – Crab basket – Die Hintergründe weiblichen Rivalisierens

23. Konkurrenz zwischen den Geschlechtern
Das Ende der Arbeitsteilung – Verhalten bei Kompetition – Vorteile für die Männer – Ins Abseits driften – Durchsetzung und Selbstvertrauen – Testosteron und «Aggressivität» – Testosteron und Erfolg – Testosteron bei Frauen

24. Fürsorge und Verantwortlichkeit
Starke und schwache Identitäten – Beruf und Familie – Seelenfreundschaften – Prosoziale Dominanz – Empathie und Gefühlsansteckung – Empathie und Perspektivenübernahme – Systematik versus Empathie – Zum Dienen geboren? – Männliche «Brutpflege» – Hausväter und berufstätige Mütter – Zum Dienen erzogen?

25. Moralisches Bewusstsein
Welches Geschlecht ist moralischer? – Empathie und Schuldgefühle– Stufen des moralischen Urteils– Die «andere» Stimme – Eine typisch weibliche Moral?

Epilog

26. Natur und Gesellschaft
Der unbefriedigende Stand soziokultureller Erklärungen – Ultimate Verursachung – Proximate Verursachung – Die Frage der Interaktion – Unternehmungslust und Durchsetzungsorientierheit – Erhöhtes soziales Interesse – Zwei Formen der sozialen Kognition – Variation und Überlappung – Versuch einer Integration – Das Problem der Diskriminierung

27. Wie soll es weitergehen?
Wie soll die Frau Beruf und Mutterschaft vereinigen? – Befragungsergebnisse zur derzeitigen Situation – Rollentausch funktioniert schlecht – Alleinerziehende Mütter – Gleichverteilung der Lasten – Karrierezyklen – Kreativität und Routine