Doris Bischof-Koehler Forschung

Kognitiver und emotionaler Strukturwandel im vierten bis sechsten Lebensjahr

Im Alter zwischen vier und sechs Jahren ändert sich die Beziehung der Kinder zu den Eltern, was Freud zur Konzeption der «Ödipalen Phase» veranlaßte. Im Unterschied zu seiner Theorie sehen wir die in diesem Altersabschnitt auftretende emotinale Beunruhigung als Konsquenz der gleichzeitigen Entstehung von Zeitverständis, Theory of Mind und Geschlechtskonstanz.

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Geschlechtstypisches Verhalten

Geschlechtstypisches Verhalten läßt sich nach derzeitigem Wissenstand nicht ausschließlich von soziokulturellen Einflüssen herleiten. Aus einem hartnäckig falschen Verständnis der Beziehung «nature-nurture» bestehen immer noch Widerstände gegen die Annahme anlagebedingter Unterschiede. Im Rahmen einer evolutionsbiologischen Agumentation werden anlagebedingte Faktoren genauer bestimmt und in ihrer Wirksamkeit analysiert.

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Kognitive und emotionale Entwicklung von Kindern in den ersten 6 Lebensjahren

Im Bezugsrahmen einer evolutionsbiologischen und phänomenologischen Betrachtung wird die Entstehung spezifisch menschlicher Erkenntnisleistungen analysiert und deren Auswirkungen auf die sozio-emotionale und motivationale
Entwicklung dargestellt:

Entwicklung von Empathie, Selbsterkennen und prosozialem Verhalten

Die im zweiten Lebensjahr einsetzende Fähigkeit zur Selbstobjektivierung ermöglicht es dem Kind, empathisch zur reagieren und die subjektive Verfassung einer anderen Person zu verstehen, indem es deren Lage identifikatorisch mitvollzieht.

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Kinder auf Zeitreise

Im vierten Lebensjahr entwickeln Kinder die Fähigkeit, fremde und eigene Bewußtseinsvorgänge zum Gegenstand der Betrachtung zu machen (Theory of Mind). Gleichzeitig setzt das Zeitverständnis ein. Dadurch wird es den Kindern zunehmend möglich, vergangene und zukünftige Bedürfnislagen zu vergegenwärtigen und bei der Handlungsplanung zu berücksichtigen.

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